Unter Food Waste verstehen wir Lebensmittel, die im Abfall landen – oft sogar solche, die noch genießbar wären. Food Loss dagegen beschreibt Verluste entlang der Wertschöpfungskette schon vor dem Handel, z. B. auf dem Feld, bei Ernte, Lagerung oder Transport. Beide wirken sich negativ auf Ressourcen, Umwelt und Gesellschaft aus, und beide wollen wir aktiv reduzieren.
In Deutschland werden jährlich rund 10,8 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle gemeldet. Davon entfallen etwa 58 % auf private Haushalte – hier liegt der größte Hebel für Veränderung. Der Lebensmittelhandel verursacht etwa 7 % dieser Abfälle, dennoch sehen wir uns in der Verantwortung, unseren Beitrag zu leisten und systematisch gegen diese Verschwendung vorzugehen.
Auch für Netto Deutschland ist klar: Wir wollen die Menge an Lebensmitteln, die unnötig verloren geht, deutlich senken. Deshalb haben wir uns das Ziel gesetzt, unsere Lebensmittelabfälle bis 2030 um 50 % zu reduzieren im Vergleich zum Basisjahr 2021. Dazu setzen wir auf Maßnahmen wie intelligente Bestellsysteme, gezielte Preisreduzierungen und konsequente Lebensmittelspenden an gemeinnützige Organisationen. Durch diese Kombination reduzieren wir sowohl vermeidbare Abfälle im Verkauf als auch Verlustpunkte entlang unserer Wertschöpfungskette.



