Nicht jedes Datum auf einer Lebensmittelverpackung hat die gleiche Bedeutung. Gerade im Alltag führt die Unterscheidung zwischen Mindesthaltbarkeitsdatum und Verbrauchsdatum häufig zu Unsicherheiten. Dabei ist dieses Wissen ein wichtiger Schlüssel, um Lebensmittel besser zu nutzen, unnötige Verschwendung zu vermeiden und gleichzeitig die eigene Gesundheit zu schützen.
Das Mindesthaltbarkeitsdatum gibt an, bis zu welchem Zeitpunkt ein Lebensmittel bei sachgerechter Lagerung seine typischen Eigenschaften behält. Dazu zählen unter anderem Geschmack, Geruch, Konsistenz sowie der Nährwert. Es handelt sich hierbei nicht um ein Wegwerfdatum, sondern vielmehr um eine Qualitätsgarantie des Herstellers. Viele Produkte sind auch nach Ablauf dieses Datums noch einwandfrei genießbar. Häufig lassen sich keine oder nur geringe Veränderungen feststellen, insbesondere bei haltbaren Lebensmitteln wie Nudeln, Reis, Konserven oder Trockenprodukten. Wer sich hier allein am Datum orientiert, wirft oft noch völlig gute Lebensmittel weg.
Anders ist die Situation beim Verbrauchsdatum. Dieses findet sich auf besonders empfindlichen und leicht verderblichen Produkten wie frischem Fleisch, Geflügel oder Fisch. Hier steht die Lebensmittelsicherheit im Vordergrund. Nach Ablauf des Verbrauchsdatums sollte ein Produkt nicht mehr gegessen werden, da es gesundheitliche Risiken bergen kann. In solchen Fällen gilt es, kein Risiko einzugehen. Das Verbrauchsdatum ist daher strikt zu beachten und unterscheidet sich deutlich von der eher flexiblen Einschätzung beim Mindesthaltbarkeitsdatum.



